Vorzüge von Pferdefleisch

 

Natürlich, wertvoll: Gesundes Schweizer Pferdefleisch!

– Artgerechte Schweizer Pferdehaltung benötigt kein Importfuttermittel, Wachstumshormone oder Antibiotika.

– Die Tiere leben in freier Natur.

– Die Schlachtung erfolgt stressfrei nach kurzen Transportwegen, die Verarbeitung findet in nahegelegenen Metzgereien statt.

– Durch vermehrten Konsum von hiesigem Pferdefleisch tragen wir dazu bei
lokale Rassen zu bewahren.

Pferdefleisch passt ausgezeichnet in die moderne Ernährungsweise unserer Gesellschaft, denn es ist besonder fett- und cholesterinarm, leicht verdaulich, reich an Vitaminen, Proteinen und Mineralstoffen. Nennenswert ist auch der hohe Gehalt an Eisen.
100 Gramm enthalten durchschnittlich:
  • Eiweiß: 29,8 g
  • Fett: 3,5 g
  • Natrium: 38 mg
  • Magnesium: 21 mg
  • Eisen: 4,13 mg
  • Vitamin A: 0,018 mg
  • Vitamin B1: 0,076 mg
  • Vitamin B2: 0,150 mg
  • Vitamin B6: 0,500 mg
  • Vitamin B12: 0,063 mg
  • Vitamin E: 0,230 mg
Pferdefleisch ist rot bis dunkelrot und von fester Konsistenz. Fleisch von jungen Pferden ist hellrot und schmeckt nur leicht anders als Rind.
Erst das Fleisch älterer Pferde hat die charakteristisch dunkle Farbe und den unverkennbaren, typischen Geschmack. Je älter das Tier, desto zarter ist sein Fleisch.

Der Geschmack von Pferdefleisch ist etwas süsslich, was auf den hohen Gehalt von Glykogen zurückgeführt wird.

Zubereitung:
Pferdefleisch wird in der Regel wie Rindfleisch zubereitet. Die Garzeit ist eher etwas kürzer, da Pferdefleisch grundsätzlich zarter ist. Es darf ohne Bedenken auch roh verzehrt werden.
Achtung: Fleischstücke, welche zum kurzbraten geeignet sind (z.B. Filet, Entrècôte), werden zäh, wenn sie zu lange erhitzt werden!
Geschichte:
Pferdefleisch gehört zu den ältesten Nahrungsmitteln der Menschheit. Knochenfunde bei Solutré in Frankreich, aber auch Höhlenmalereien wie in Lascaux weisen darauf hin, dass das Pferd wohl ein beliebtes Beutetier der eiszeitlichen Jäger war.
Tierknochen der Botai-Kultur in Kasachstan belegen einen fast ausschließlichen Verzehr von Pferden.
Auch nach seiner Domestizierung und Verwendung als Reit-, Zug- und Lasttier verlor das Pferd seine Bedeutung als Fleischlieferant nicht.
Viele der antiken Völker, darunter die Perser, Griechen und Römer assen Pferdefleisch.
Auch entsprechende, rituelle Zeremonien waren bekannt, Kelten und Germanen entwickelten Opferkulte rund um das Pferd.
Alle großen Reitervölker wie die Hunnen, Mongolen und Indianer assen Pferdefleisch.